Gegen 10 Uhr wurde im deutschsprachigen Kindergarten „Feueralarm“ gemeldet. Unverzüglich rückte die Wehr mit Einsatzleitfahrzeug, zwei Tankwagen sowie der Drehleiter aus. Am Ort des Geschehens eingetroffen, konnte festgestellt werden, dass bereits alle Kinder vom Erziehungspersonal, laut Notfallplan in Sicherheit gebracht wurden. Somit beschränkte sich unsere Arbeit lediglich auf die „Brandbekämpfung“ im Inneren des Gebäudes. Anschließend durfte jedes Kind im Freien mit einem Strahlrohr „löschen“ und es wurden die Feuerwehrfahrzeuge vorgestellt.
Nachdem alle Geräte wieder aufgenommen wurden, folgte die nächste Übung: diesmal hat der Feueralarm in der Grundschule „ausgelöst“. Nach der Ankunft am Schulplatz konnte auch hier wieder festgestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal bereits das Gebäude verlassen hatten. Trotzdem kontrollierte ein Atemschutztrupp mit der Wärmebildkamera die verrauchten Räume im Untergeschoss auf eventuell vermisste Personen. Zeitgleich wurde auch die „Brandbekämpfung“ durchgeführt. Anschließend wurde mit einem Überdruckbelüfter, die vom „Brand“ betroffenen Räume vom Rauch befreit. Zum Schluss durften die Schülerinnen und Schüler noch die Fahrzeuge etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Nach etwa zweieinhalb Stunden konnte die Übungen beendet werden und die elf Mann mit vier Fahrzeugen ins Gerätehaus einrücken.
Zurück blieben leuchtende Kinderaugen.



