Der Einladung gefolgt sind auch Neumarkts Bürgermeister Dr. Horst Pichler und der stellvertretende Bezirksfeuerwehrpräsident Heinz Uwe.
Nach der Begrüßung durch den Kommandanten verlas Schriftführer Heinrich Bertignoll den Jahresbericht 2018. Wie aus dem Bericht hervorgeht, wurde die Feuerwehr Neumarkt im letzten Jahr zu insgesamt 82 Notfalleinsätzen gerufen: 29 Mal handelte es sich um Brandgeschehen und 52 Mal wurde eine technische Hilfeleistung beansprucht. Im Bereich Gefahrgut wurde die Wehr im Jahr 2018 nur einmal gefordert.
Zur Abwicklung der Einsätze wurden insgesamt 669 Mann eingesetzt und 1145 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet.
Um für Notsituationen gut vorbereitet zu sein wurden zudem 42 Übungen durchgeführt, wobei 669 Mann teilnahmen und 1452 Stunden ihrer Freizeit hierfür aufbrachten.
Hinzu kommen noch zehn Lehrgangsbesuche an der Landesfeuerwehrschule in Vilpian mit 14 Mann und 368 besuchte Kursstunden.
In kleinerem Ausmaße schlagen die Brandsicherheitswachen bei verschiedensten Veranstaltungen im Dorf zu Buche: hier wurden 11 Dienste mit 48 Mann und 272 Dienststunden geleistet.
Zahlenmäßig kaum erfasst, ohne welche jedoch das reibungslose Funktionieren des Apparates „Feuerwehr“ nicht gewährleitet werden könnte, sind die Verwaltungsaufgaben des Ausschusses und der Funktionäre (Kommandantschaft, Gerätewart, Schriftführer, Kassier, Jugendbetreuer, Atemschutzwart usw.) die Sitzungen der verschiedenen internen Arbeitsgruppen sowie die Öffentlichkeitsarbeit (u.a. der Besuch von und an Schulen/Kindergärten), nur um einige zu nennen.
In diesem Zusammenhang sei hier auch an die vielfältige und zeitaufwändige Arbeit hingewiesen, die von einigen Wehrmännern geleistet wird, um den Aufgaben der Feuerwehr Neumarkt als Bezirksstützpunkt nachzukommen. Kurz ein paar wenige Daten für das Jahr 2018, welche erfasst wurden: Beaufsichtigung der Bezirksatemschutzübungsstrecke mit 14 Mann (mit 30 Arbeitsstunden), Reinigung und Druckprüfung von 145 Feuerwehrschläuchen (26 Arbeitsstunden), 938 Füllung von Atemschutzflaschen (106 Arbeitsstunden) und die Reinigung von 221 Kleidungsstücken der persönlichen Schutzausrüstung (68 Arbeitsstunden).
Das Arbeitsjahr 2018 in Zahlen:
► 68 Mitglieder, davon 49 aktive Mitglieder
► 82 Einsätze mit 1145 geleisteten Arbeitsstunden
► 42 Übungen mit 1452 geleisteten Arbeitsstunden
► 30 Übungen der Jugendgruppe mit 480 geleisteten Arbeitsstunden
► 14 Lehrgangsbesuche mit 368 geleisteten Arbeitsstunden
► 11 Brandsicherheitswachen mit 272 geleisteten Arbeitsstunden
► 8 Ausschusssitzungen mit 125 geleisteten Arbeitsstunden
► 14 Aufsichten bei der Bezirksatemschutzübungsstrecke mit 30 geleisteten Arbeitsstunden
► 145 Schlauchreinigungen und -prüfungen mit 26 geleisteten Arbeitsstunden
► 938 Füllungen von Atemschutzflaschen mit 106 geleisteten Arbeitsstunden
► 221 Kleidungsstücke der persönlichen Schutzausrüstung gewaschen mit 68 geleisteten Arbeitsstunden
► 422 Atemschutzmasken und 129 Atemschutzgeräte wurde geprüft mit 130 geleisteten Arbeitsstunden
Um auch in Zukunft auf eine schlagkräftige Mannschaft zählen zu können, betreut die Feuerwehr Neumarkt auch eine Jugendgruppe. Die Gruppe zählte am 31. Dezember 2018 insgesamt soeben Jugendfeuerwehrmänner im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren. Bei 30 Jugendübungen, dem Leistungsbewerb in Meran und dem Wissenstest in Pfatten wurden von der Jugendgruppe 480 Mannstunden geleistet.
Kassier Gerhard Dorigoni präsentierte den Kassabericht vom Vorjahr. Auch 2018 konnte durch das Abhalten mehreren Veranstaltungen ein beachtlicher Teil in Eigenleistung eingenommen worden. Sein Dank gilt allen Neumarktnerinnen und Neumarktnern, sowie auch allen Betrieben, für die zahlreichen freiwilligen Spenden bei der Silvestersammlung. Ein besonderer Dank geht auch an die Gemeindeverwaltung von Neumarkt für die gute Zusammenarbeit zum Aufrechterhalt dieses gemeinnützigen Dienstes zum Wohle der Bevölkerung. Ein weiterer Dank gebührt auch dem Bezirks- und Landesfeuerwehrverband.
Die Grüße des Bezirksverbandes Unterland überbrachte Uwe Heinz in seiner Eigenschaft als stellvertretender Bezirksfeuerwehrpräsident. Er bedankte sich bei allen Kameraden, besonders für ihre wertvolle Mehrarbeit, welche durch die Stützpunktfunktion der Feuerwehr Neumarkt im Bezirk anfallen.
Von den vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden der Florianijünger beeindruckt war Bürgermeister Dr. Horst Pichler. Er bedankte sich in Namen der Gemeinde Neumarkt bei der gesamten Wehr für ihre wertvolle und oft auch schwere und gefährliche Arbeit zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger, vor allem während dem Hochwasser Ende Oktober.
Abschließend gilt der Dank der Freiwilligen Feuerwehr Neumarkt an alle Feuerwehren des Bezirkes Unterland und der Berufsfeuerwehr Bozen, der Sektion des Weißen Kreuzes Unterland, der Bergrettung CNSAS Unterland, der Tauchergruppe und der Hundestaffel des Feuerwehrbezirkes Bozen, der Südtiroler Wasserrettung der Sektion Bozen, der Hundestaffel A.N.C. Sektion Neumarkt sowie den Polizeiorganen und der Forstbehörde und all jenen Unternehmen, welche ihr Firmengebäude für Übungszwecke zur Verfügung stellen und somit die Tätigkeit der Feuerwehr unterstützten.
Ein besonderer Dank jedoch geht allen Inhabern und Verantwortlichen von Betrieben, die es den Wehrmännern immer wieder gestatten sich bei Einsätzen vom Arbeitsplatz zu entfernen.



