Der erste Alarm ging um 20:11 Uhr ein. Innerhalb der ersten Viertelstunde wurde die Feuerwehr Neumarkt zu weiteren fünf Einsätzen gerufen. Fast zeitgleich wurden auch die Wehren von Auer, Margreid, Penon, Salurn mit Zug Gfrill, Montan und Kurtatsch zu verschiedenen Unwettereinsätzen gerufen. Die meisten Einsätze wurden durch überflutete Keller und Garagen sowie durch grenzwertige Pegelstände an Wildbächen (u.a. „Fennerbach“) hervorgerufen.
Die Feuerwehr Neumarkt konnte die 16 Einsätze im Einsatzgebiet mit mehreren Mannschaften und Fahrzeugen abarbeiten. Vier Wehrmänner besetzten die Einsatzzentrale und koordinierten die eigenen Einsatzkräfte auf dem Gemeindegebiet. Zudem wurden in der Funktion als Bezirkseinsatzzentrale auch Lagemeldungen den anderen Wehr eingeholt, bewertet und statistisch erfasst.
Im Bezirk Unterland wurde in Folge des schweren Unwetters mit starkem Hagelschlag (die Größe der Hagelkörner in Neumarkt betrug ca. 3 cm) im Zeitraum zwischen 20 Uhr und Mitternacht rund 50 Einsätze mit 120 Wehrmännern und -frauen durchgeführt.


