Das bedeutet aber gleichzeitig dass rund 30 Prozent der Kinder gar nicht oder nur ungenügend gesichert waren. Die Palette reichte von falsch montierten Sitzen, ungeeigneten Systemen wie etwa reine Sitzerhöher ohne Kopfstütze für kleine Kinder oder mit dem Erwachsenengurt gesicherte Kinder, die noch nicht 1,50 Meter groß oder zwölf Jahre alt waren.
Erschreckende Zahlen.
20 Prozent der Kinder waren nur mit dem Erwachsenengurt angeschnallt, was bei einem Unfall zu schwersten Verletzungen der Kinder führen würde. Von den Kindern unter 6 Jahren waren 25 Prozent ungenügend oder falsch gesichert im Auto.
Was aber besonders Besorgniserregend ist: drei Prozent der unter Sechsjährigen und fünf Prozent der Sechs- bis Elfjährigen waren überhaupt nicht gesichert.
Schwachpunkt sind die Eltern
Vor allem das Fehlverhalten der Eltern gefährdet Leben und Gesundheit ihrer Kinder – und dabei wäre es so einfach. Eltern brauchen sich beim Kaufen der Kindersitze nur genügend Zeit nehmen und sich vom Fachhandel Funktion und Verwendung der Sitze genau erklären lassen. Dies gilt besonders für Eltern von Kindern unter sechs Jahren denn für die kleinsten ist das Unfallrisiko am größten.
Weitere Informationen auf der Seite "Sicher im Auto" vom ADAC
Broschüre "Mit dem Baby im Auto unterwegs"
Broschüre "Der richtige Kindersitz"
Laut einer Studie des ADAC, der die Kindersicherung in Fahrzeugen vor Schulen oder Kindergärten überprüft hat, waren nur etwa 70% aller überprüften Kinder korrekt gesichert und saßen in geeigneten Rückhaltesystemen.


