Beim Eintreffen der ersten Mannschaften hatte der Brand bereits erhebliche Ausmaße angenommen und so wurde die Alarmstufe auf 2 erhöht und die Feuerwehren von Neumarkt und Pfatten dazualarmiert. Aufgrund des starken Windes, der die Flammen zusätzlich anfachte, wurden in der Folge auch die Feuerwehren von Montan, Tramin, St. Josef am See, St. Anton/Pfuss und Montiggl, der Bezirksfeuerwehrinspektor, sowie zur Unterstützung auch die Bergrettung CNSAS Unterland und BRD Kaltern nachalarmiert. Auch ein Löschhubschrauber, die Forstbehörde, die Carabinieri und das Weiße Kreuz samt Betreuungszug standen im Einsatz.
Das Feuer erstreckte sich auf einer Fläche von ca. zwei Hektar. Das Feuer wurde vom Boden über mehrere Pumpen sowie mit dem Löschhubschrauber aus der Luft bekämpft. Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund des steilen Geländes und des starken Windes sehr schwierig. Eine Gruppe von Wanderern, die sich bei Brandausbruch in der Gegend befand, konnte im letzten Moment von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden. Da im Bereich des Brandes eine Mittelspannungs- und eine Hochspannungsleitung verläuft, wurden auch die zuständigen Techniker der Edyna und Terna alarmiert. Die Mittelspannungsleitung musste während der Dauer der Löscharbeiten in diesem Bereich stromlos geschalten werden, ist mittlerweile aber wieder in Betrieb. Die Nachlöscharbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Es standen 135 Feuerwehrkräfte mit 28 Fahrzeugen, 17 Bergretter, 2 Sanitäter des Weißen Kreuzes und 20 Helfer des Betreuungszuges des Zivilschutzes sowie die Forstbehörde und Carabinieri im Einsatz.
Foto: David Ceska







